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Bahngeleise Bahnhof Wil Mobilität

21.01.2022

  

Umfangreiche Bauarbeiten verhindern rasche Angebotsverbesserungen

  

Das Bahnangebot zwischen Zürich, Wil und St.Gallen wird bis ins Jahr 2035 laufend verbessert. Um die Umsetzung zu forcieren, hat der Kanton St.Gallen dem Bundesamt für Verkehr ein Fahrplankonzept für die Übergangsphase eingereicht. Die Prüfresultate liegen jetzt vor.

  

Intercity_zwischen_Wil_und_St.Gallen

Das Bundesparlament hat im Sommer 2019 den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen. Damit können im Kanton St.Gallen an verschiedenen Orten die Züge häufiger fahren und dank funktionierenden Knoten reduzieren sich die Reisezeiten. Die Erreichbarkeit im Kanton wird deutlich verbessert. Der öffentliche Verkehr wird attraktiver.

  

Der Kanton St.Gallen fordert, dass die beschlossenen Angebotsverbesserungen zwischen St.Gallen, Wil und Zürich rasch umgesetzt werden. Er hat dazu ein mögliches Fahrplankonzept für die Übergangsphase erarbeiten lassen und dieses Ende 2020 dem zuständigen Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht. Im Auftrag des BAV haben Fachspezialisten der SBB das Konzept auf seine Machbarkeit hin geprüft. Die Resultate liegen dem Kanton St.Gallen nun vor.

  

Zwischen Zürich und Winterthur sind zur Kapazitätssteigerung im Schienennetz umfangreiche Erweiterungsarbeiten geplant. Das wichtigste Bauwerk ist der Brüttenertunnel. Dieser muss ins bestehende Netz integriert werden. Dies erfordert massive Umbauten in den Bahnhöfen Wallisellen, Bassersdorf, Dietlikon und Winterthur. Die Arbeiten dauern gut zehn Jahre und werden im besten Fall bis im Jahr 2035 abgeschlossen. Während dieser Bauarbeiten können nicht immer alle Gleise benutzt werden. Die Kapazitäten für den Fernverkehr und die S-Bahnen sind eingeschränkt. Die im Konzept angedachten zusätzlichen Verbindungen können so nicht gefahren werden. Weiter hat sich gezeigt, dass im Fahrplankonzept für die Übergangsphase die Verkehrszeiten der Fernverkehrszüge Richtung Ostschweiz noch nicht kompatibel sind mit den Fahrplanstrukturen westlich von Zürich. Das vom Kanton St.Gallen vorgeschlagene Fahrplankonzept ist nicht umsetzbar.

  

Das Bundesamt für Verkehr, die betroffenen Kantone und die beteiligten Transportunternehmen haben vereinbart, die Fahrpläne während der intensiven Bauphase zwischen Zürich und Winterthur gemeinsam festzulegen und zu koordinieren. Damit wird sichergestellt, dass die Interessen der Kunden bestmöglich berücksichtigt werden. Die Arbeiten dazu starten in diesem Jahr. Ob und wie die Fahrpläne zwischen Zürich, Wil und St.Gallen angepasst werden, ist zurzeit noch offen.

  

    

  

>> Sie wollen mehr über die Projekte rund um den Brüttenertunnnel wissen? Hier finden sie umfangreiche Informationen zum Projekt MehrSpur Zürich-Winterthur der SBB.

 

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17.12.2021

  

Durchgängiger Viertelstundentakt Frauenfeld – Wil nach 2035

  

Entgegen der bisherigen Pläne kann der durchgängige Viertelstundentakt Frauenfeld – Wil nicht bis 2035 umgesetzt werden. Ein stabiler Fahrplan setzt zusätzliche Infrastrukturausbauten voraus, die nicht im Rahmen des Bahnausbauschritts 2035 realisiert werden können. Die neue Bahnhaltestelle Wil West zwischen Münchwilen und Wil wird wie geplant umgesetzt.

  

DSC_0222Der Bundesbeschluss über den Bahnausbauschritt 2035 vom Juni 2019 beinhaltet auch den Ausbau der Strecke Frauenfeld – Wil für einen durchgängigen S15- Viertelstundentakt und den Bau einer neuen Bahnhaltestelle Wil West. Die Planungsarbeiten für die neue Bahnhaltestelle Wil West sind auf Kurs. Ein Viertelstundentakt zwischen Frauenfeld und Wil kann jedoch mit den vom Bundesparlament beschlossenen Infrastrukturausbauten nicht umgesetzt werden. Betriebssimulationen zeigen, dass der Fahrplan zu wenig stabil wäre. Zusätzlich zur geplanten neuen Kreuzungsstelle Jakobstal und punktuellen Geschwindigkeitserhöhungen müsste auch die Kreuzungsstelle Münchwilen Pflegeheim umgebaut werden.

  

Ein im Auftrag des Bundesamts für Verkehr (BAV) durch die Appenzeller Bahnen erarbeitetes Streckenkonzept hat den Bedarf zusätzlicher Infrastrukturausbauten aufgezeigt, die nicht in dem vom Bundesparlament beschlossenen Ausbauschritt 2035 enthalten sind. Die Infrastrukturausbauten für den Viertelstundentakt Frauenfeld – Wil werden darum von den Kantonen für den nächsten Bahnausbauschritt wieder beim Bund beantragt. Das Kosten-Nutzenverhältnis des S15-Viertelstundentaktes schnitt bei der Bewertung für den Bahnausbauschritt 2035 sehr gut ab. Die Chancen sind intakt, dass der Viertelstundentakt Frauenfeld – Wil mit den höheren Infrastrukturkosten im nächsten Bahnausbauschritt umgesetzt werden kann.

  

In der Folge werden die Planungsarbeiten für die neue Kreuzungsstelle Jakobstal sistiert. Die neue Kreuzungsstelle Lüdem wird nach Vorliegen der Baugenehmigung als Ersatz für die rückzubauende Kreuzungsstelle Murkart wie geplant realisiert. Die für den Bau des neuen Autobahnanschlusses Wil West nötige Anpassung an der Bahnlinienführung und die neue Bahnhaltestelle Wil West werden wie geplant bis 2028 umgesetzt.

  

Das heutige Fahrplanangebot mit S15-Viertelstundentakt während der Hauptverkehrszeit zwischen Wängi und Wil wird weiterhin angeboten. Voraussichtlich im Jahr 2035 ändern mit der Inbetriebnahme des Brüttenertunnels die Verkehrszeiten der Fernverkehrszüge in Frauenfeld und Wil. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der Fahrplan der S15 für bessere Anschlüsse in Wil und Frauenfeld angepasst.

  

(Quelle: Medienmitteilung vom 17. Dezember 2021)

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17.05.2018

  

Befürchtungen treten ein: St. Gallen rückt 22 Minuten weiter weg

Gestern, 16. Mai 2018, wurde der Fahrplanentwurf für 2019 öffentlich. Für die Regio Wil hat sich bestätigt, was man seit mehreren Jahren über verschiedene Wege versucht hat zu verhindern: Die S1 fährt neu x.19 und x.49. Die Region verliert dadurch den schlanken Anschluss nach St. Gallen. Die Verbindung dauert per Dezember 2018 22 Minuten länger.

  

Eines vorne weg: die Region profitiert durchwegs vom Fahrplan 2019. Uzwil erhält den Halbstundentakt im Fernverkehr, über Wil erreicht man Zürich Nord dank neuem Halt des Fernverkehrs in Örlikon schneller, der Hinterthurgau erhält eine direkte Verbindung nach Zürich und die S10 von Wil nach Weinfelden fährt neu den ganzen Tag (bis 20:00) im ½ -Takt – und dies gar über Weinfelden hinaus nach Sulgen, Amriswil bis nach Romanshorn. Auch der Forderung nach behindertengerechtem Rollmaterial der Petition „Ausbau statt Abbau / 17 Min“ vom Herbst 2016 kommt das Angebot ein Stück entgegen. Die alten Züge, welche heute nach (oder natürlich auch von) Basel fahren, werden durch die neuen niederflurigen Dosto-Fernverkehrs-Züge ersetzt – sofern diese rechtzeitig zur Verfügung stehen. Wenn nicht, übernehmen die Dosto-Regio-Züge, welche bereits heute zwischen Wil und Chur in Betrieb sind, deren Aufgabe.

  

Allen Einwänden zum Trotz: Die S-Bahn fährt neu x.19/x.49

  

Nun kommt das grosse ABER. Aufgrund der neu regelmässig fahrenden Güterzüge wird es eng auf den Gleisen rund um Wil. Deshalb muss die S1 von und nach St. Gallen von ihrer für die Region komfortablen Lage mit Abfahrt x.01 / x.31 ab Wil weichen. Neu wird sie x.19 / x.49 fahren. Ungünstig ist dies für einige Buslinien, zum Beispiel aus Braunau oder Wuppenau. Denn diese kommen jeweils kurz vor x.00 und x.30 am Bahnhof in Wil an und verpassen so den Fernverkehrszug nach St. Gallen, welcher um x.54 / x.24 fährt. Somit rücken die Kantonshauptstadt, aber auch Uzwil und Flawil für OeV-Nutzende deutlich weiter weg. Die Regio Wil, die Stadt Wil und die IGöV Wil in Zusammenarbeit mit dem AöV des Kantons St. Gallen haben in den letzten Jahren auf fachlicher, wie politischer Ebene versucht dies zu verhindern - leider erfolglos.


  

Schadensbegrenzung mit Busplanung

   

Damit die Region weiterhin mit attraktiven ÖV-Verbindungen nach St. Gallen und nach Zürich angebunden ist, wurde mittels geschickter Busplanung und nicht unerheblichen finanziellen Investitionen in zusätzliche Buslinien Schadensbehebung betrieben. Die wichtigsten Pendlerströme konnten so aufgefangen werden – einige Gemeinden haben trotzdem das Nachsehen. Dies ist zu bedauern. Bleibt zu hoffen, dass die immensen, schweizweiten Bemühungen, diie Bevölkerung vom Individualverkehr auf den öffentlichen Verkehr zu verlagern dadurch keinen markanten Rückschritt erleiden.

  

Langfristig wieder Besserung in Sicht

  

Langfristig – Horizont Ausbauschritt 2030/35 – stehen die Chancen gut, dass das Angebot dem Entwicklungspotential der Region entspricht und massiv verbessert wird. Nachdem im Herbst 2017 aus St. Gallen laute Forderungen nach dem Vollknoten geäussert wurden, welche in der Angebotsplanung durchaus negative Folgen für Wil hätten haben können, konnte dank hartnäckigem Insistieren und wirksamen Gesprächen auf fachlicher und politischer Ebene erreicht werden, dass auch für Wil eine sehr komfortable Situation entstehen kann. In die Botschaft, welche im Herbst im Parlament diskutiert wird, konnte dies zumindest eingebracht werden. Wie die Vorlage nach der politischen Diskussion in Bern aussieht, ist zum heutigen Zeitpunkt nicht vorauszusehen. Denn ein solches (Wunsch-)Angebot ist immer auch mit Kosten verbunden. Die Regio Wil bleibt aber weiterhin am Ball.

 

  

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17.01.2018

  

Überdeutliches Signal nach Bern gesendet

Gemäss den Regionen liegen im Bahn‐Fernverkehrskorridor Zürich‐Fürstenland‐St.Gallen‐ Bodensee‐Rheintal massive Verbesserungen drin. Im Kern geht es um die Verkürzung der Fahrzeit St.Gallen‐Zürich von 60 auf 50 Minuten und damit die Realisierung des Vollknotens St.Gallen. Auch sind in diesem Zusammenhang Kapazitätsengpässe im Fürstenland zu beheben und die Anschlüsse ins Rheintal zu optimieren. Der Kantonsrat forderte dies kürzlich einstimmig. Nun zog die St.Galler Regierung mit einer ungewohnt scharfen Stellungnahme zum Bahn‐ Ausbauschritt 2030 nach. Damit ist aus St.Gallen ein überdeutliches Signal nach Bern gesendet, das nicht übergangen werden kann.

  

Die REGIO Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee, die Region St.Galler Rheintal und die Regio Wil nahmen in einer Medienmitteilung vom 7. September 2016 zu den geplanten Ausbauschritten der SBB im Fernverkehr bis 2025 Stellung und bemängelten, dass Bahn 2000 damit für die Ostschweiz ein leeres Versprechen bliebe. Sie forderten Bund und SBB eindringlich dazu auf, die Planungen zu optimieren. Diese Forderung ist noch nicht eingelöst. Im Rahmen der Vernehmlassung zur Bundesvorlage des Bahn‐Ausbauschrittes 2030 hat sich der Kanton inzwischen aber entsprechend positioniert (vgl. Medienmitteilung der Regierung des Kantons St.Gallen vom 17.1.2018).

  

Massive Verbesserungen möglich

  

Die REGIO Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee und die Regio Wil haben bereits 2014 mit renommierten Experten einen Optimierungsvorschlag für den Fernverkehrskorridor Zürich‐Füstenland‐St.Gallen‐Bodensee‐Rheintal eingebracht, welcher ohne grössere Infrastrukturausbauten massive Verbesserungen bringt. „Zum einen geht es um die Verkürzung der Fahrzeit St.Gallen‐Zürich von 60 auf ca. 50 Minuten und damit die Realisierung des Vollknotens St.Gallen gemäss Konzept Bahn 2000“ führt Rolf Geiger, Geschäftsleiter der Regio Appenzell AR ‐ St.Gallen – Bodensee, aus. Der Vollknoten St.Gallen und damit schlanke Umsteigeverbindungen zwischen Fernverkehr und Fernverkehr bietet aber vor allem auch für den Raum Bodensee und Rheintal grosse Verbesserungen. Thomas Ammann, Nationalrat und Präsident der Region St.Galler Rheintal, betont denn auch: „Mit dem Optimierungsvorschlag werden bis zu 15 Minuten kürzere Fahrzeiten fürs Rheintal zum Beispiel von St. Margrethen nach Zürich möglich“. Zum anderen ist auf den Knoten Wil in der weiteren Planung ein besonderes Augenmerk zu richten. Lucas Keel, Präsident der Fachgruppe Mobilität der Regio Wil: „Der Optimierungsvorschlag kann und muss dazu genutzt werden, dass nachhaltig genügend Sitzplatzkapazitäten im Fernverkehr ab Wil gewährleistet sind“.

  

Optimierungsvorschlag der Regionen vom St.Galler Kantonsrat einstimmig gestützt

  

Der Vorschlag war Grundlage für das von allen Fraktionen eingereichte Postulat Erreichbarkeit St.Gallen‐ Bodensee/Rheintal im St.Galler Kantonsrat (2014). Die Beantwortung wurde im November 2017 im Kantonsrat debattiert und mit einstimmigen Forderungen aus dem Rat untermauert, welche den Optimierungsvorschlag 1:1 aufnehmen. Die St.Galler Kantonsräte sind sich einig und haben mit ihrem Entscheid ein klares Signal an die St.Galler Regierung sowie den Bund und die SBB gesendet.

  

Überdeutliches Signal nach Bern gesendet

  

Die St.Galler Regierung ist in der Zwischenzeit vom Optimierungsvorschlag der Regionen überzeugt und hat sich nun entsprechend den Vorgaben aus dem Kantonsrat zur Bundesvorlage des Bahn‐Ausbauschrittes 2030 in ungewohnt scharfem Ton vernehmen lassen. Thomas Scheitlin, Präsident der Regio St.Gallen: „Damit ist aus St.Gallen ein überdeutliches Signal nach Bern gesendet das nicht übergangen werden kann“.

  

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