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Delegiertenversammlung Regio Wil vom 31.5.2023

Ein halbes Jahrhundert im Dienst der Region

An der Delegiertenversammlung der Regio Wil wurden verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet. Zudem beleuchteten Fachexperten die Arbeitszonenbewirtschaftung der Region.

IMG_5739Sie sind regionale Urgesteine: Ein halbes Jahrhundert haben sich Kurt Baumann und Stefan Frei zusammengerechnet in den Dienst der Region gestellt. Nun treten die Gemeindepräsidenten von Sirnach und Jonschwil zurück und scheiden somit auch aus dem Vorstand der Regio Wil aus. An der Delegiertenversammlung (DV) vom 31. Mai wurden die beiden feierlich verabschiedet: Kurt Baumann erhielt für seinen unermüdlichen Einsatz zugunsten des Projekts WILWEST eine Garten­schaufel für den Spatenstich. Als WPO-Geburtshelfer bekam Stefan Frei einen gravierten Flaschenöffner überreicht, der ihm Eintritt für das 10-Jahr-Jubläum von WPO im Jahr 2029 gewährt. «Dir würde ich das Label Staatsmann mit gutem Gewissen erteilen», sagte Regio-Präsident Lucas Keel an Kurt Baumann gerichtet. «Stefan, du hast stets mit mutigen Ideen geglänzt, von denen wir hoffentlich noch einige umsetzen können», gab es auch für Stefan Frei präsidiales Lob.

IMG_5734Schlagkräftige Ersatzleute für die zwei langjährigen Vorstandsmitglieder sind gefunden: Mit Bettina Zimmermann (Vertreterin Wirtschaft aus Wil), Beat Schwarz (neuer Gemeindepräsident Sirnach) und Peter Zuberbühler (Gemeindepräsident Niederhelfenschwil) rücken drei Personen in den Vorstand nach, der sich Mitte Juni zu seiner ersten Sitzung in der neuen Zusammensetzung trifft.

Umgang mit Arbeitszonen in der Region
Unter anderem beschäftigt sich der Vorstand derzeit intensiv mit den in der Region verfügbaren Reserven an Arbeitszonen. Ralph Etter, Leiter AREG St. Gallen informierte an der DV über die Rolle der Gemeinden und die Herausforderungen, die bereits bestehenden Arbeitszonen in der Region verfügbar zu machen. «Noch gibt es hierfür keine Patentlösung», so Ralph Etter, «doch ein wichti­ger Schritt ist, dass Kümmerer vorhanden sind, die sich das Thema auf die Fahne schreiben.»

Dr. Andrea Näf-Clasen, Leiterin ARE TG zeigte auf, dass Neueinzonungen für Betriebserweiterun­gen und Neuansiedlungen von Unternehmen in Ausnahmefällen möglich sind. «Grundsätzlich gel­ten aber die Forderungen der modernen Raumplanung, wonach die Zersiedelung gestoppt und kon­zentriert gebaut werden soll», sagte sie. Die Regio Wil und ihre Gemeinden seien hier durchaus vorbildlich unterwegs, denn im Arbeitszonenmanagement seien bereits Prozesse und Grundlagen für die regionale Abstimmung festgelegt. Ausserdem wirke WILWEST der Zersiedelung entgegen.

Reaktion vor versammelter Mannschaft
Präsident Lucas Keel nutzte die Gelegenheit vor den versammelten Delegierten, um auf einen Le­serbrief zu reagieren, welcher der Regio Wil «Augenwischerei» in der Verkehrsplanung unterstellt. Die Netzergänzung Ost in Wil sei nicht Teil der Verkehrsmodelle und werde nicht zügig genug vo­rangetrieben, schreiben zwei ehemalige Gemeindepräsidenten von Bettwiesen und Tobel-Täger­schen. «Die Etappierung der Grossprojekte ist unter den Kantonen St.Gallen und Thurgau sowie der Region und der Stadt Wil abgestimmt. Ausserdem ist die Netzergänzung Ost fester Bestandteil des Konzepts Wil Vivendo Mobilität», sagt Regio-Präsident Lucas Keel. Er ergänzt: «In den Verkehrsmo­dellen zu WILWEST wurde die Netzergänzung Ost sehr wohl berücksichtigt, nur beschränkt sich ihre Wirkung auf den Osten in der Stadt Wil. Die aktuellen Behörden in Bettwiesen und Tobel kennen diese Fakten.» Dass man inhaltlich anderer Meinung sein könne, habe er kein Problem damit. Doch von Augenwischerei zu sprechen, sei schlicht falsch.

Jahresrechnung schliesst besser ab
Die formellen Traktanden der DV gingen schnell über die Bühne: Bei der Jahresrechnung resultierte ein Gewinn von knapp 170’000 Franken. Budgetiert war ein Verlust von rund 30’000 Franke gewe­sen. Die Besserstellung resultiert im Wesentlichen wegen eines tieferen Beitrags an das WirtschaftsPortalOst sowie eines Mehrertrags bei der Schwerpunktumsetzung «unterwegs sein» des St. Galler Energiekonzeptes. Einstimmig befanden die Delegierten die Jahresrechnung als genehmigt und stimmten zu, den Gewinn den allgemeinen Reserven zuzuweisen.
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