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> Do. 22. November, 18.00 Uhr
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Wil West_Axo_green_300dpi_16a703f473 Agglomerationsprogramm

Am 29. September 2011 hatten die Delegierten der Regio Wil dem Agglomerationsprogramm mit 26:2 Stimmen zugestimmt und  das Programm zuhanden der Kantone St. Gallen und Thurgau verabschiedet.

 

Kantone sagen ja  

Im Rahmen der kantonalen Prüfungen ergaben sich noch einzelne Anpassungen im Bericht und im Mass­nahmenband. Die kantonalen Tiefbauämter nahmen u.a. im Langsamverkehr detailliertere Abklä­rungen und umfangreiche Kostenschätzungen vor. Im Langsamverkehr wurden zwei neue Massnahmen (Sanierung von gefährlichen Querungsstellen an Kantonsstrassen und Schwachstellen­behebung im Rahmen von Betriebs- und Gestaltungskonzepten) integriert. Basierend auf den Ergebnissen der Testplanung Wil-West konnten nun zusätzlich auch die genaueren Kosten für Ausbauten an der Frauenfeld-Wil-Bahn eingesetzt werden. Zudem wurden viele Projekte in den Gemeinden weiter bearbeitet, was einzelne Kostenveränderungen erbrachte. Die Kosten für die A-Massnahmen der Periode 2015 bis 2018 des Agglomerationsprogrammes Wil erreichen somit einen Gesamtbetrag von 195,6 Mio. Franken. Bisher waren es 130 Mio. Franken. Allerdings werden die wenigsten dieser zusätzlichen Kosten von den Gemeinden getragen werden müssen. Sie fallen bei den Kantonen an.

 

Prüfverfahren des Bundes im Jahre 2012 und 2013

Am 16. Dezember 2011 erfolgte die Übergabe an den Bund. Aufgrund der umfangreichen und grossen Anzahl an Unterlagen wurde das Agglomerationsprogramm Wil, zusammen mit weiteren Programmen anderer St. Galler Agglomerationen,  dem Bund überbracht. Gemäss Terminplan des Bundes sollen im ersten Halbjahr 2012 allfällige Fragen durch die Agglomerationen beantwortet werden. Zudem sind zwischen März und Mai 2013 Bereinigungsgespräche vorgesehen. Der finale Prüfbericht des Bundes an die Agglomerationen wird im Juni 2013 erwartet. Dannzumal wird auch feststehen, mit welchen Beiträgen des Bundes die Agglomeration rechnen kann. Die Verabschiedung der Botschaften über die Unterstützung der 42 Agglomerationen, die um Beiträge nachgesucht haben, erfolgt im März 2014 durch den Bundesrat. Allfällige Mittel können ab 2015 freigegeben werden.

 

Weichen sind gestellt

Obwohl es noch einige Zeit dauern wird, bis seitens des Bundes Mittel gesprochen werden, sind mit der Genehmigung der Delegierten der Regio Wil und der beiden Regierungsräte St. Gallen und Thurgau wichtige Meilensteine erreicht worden. Mit dem Agglomerationsprogramm sind die Weichen auf lange Sicht gestellt. Sie bieten zugleich eine grosse Chance für die Entwicklung unserer Region.

 

Foto Übergabe Aggloprogramm_Fahrt nach Bern_V01

Christoph Häne, Präsident Regio Wil, übergibt Jacques Feiner, Projektleiter AREG Kt. St. Gallen, das Agglomerationsprogramm Wil zur Weiterleitung an den Bund

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