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Delegiertenversammlung 2018:

> Do. 22. November, 18.00 Uhr
Toggenburgerhof, Kirchberg

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Freitag, 30. November 2018

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14. DV der Regio Wil im Kinderdorf Lütisburg

Umsetzung Agglomerationsprogramm und Profilschärfung im Fokus

 

Im Zentrum der ersten Delegiertenversammlung mit dem neuen Regio Wil Präsidenten Guido standen die Umsetzung des Agglomerationsprogrammes 2. Generation und die Schärfung des Profils der Region als Wirtschaftsstandort aber auch die Projektaussicht in den Bereichen Mobilität, Siedlung, Landschaft, Umwelt sowie Sport, Freizeit und Kultur. Letztere hatten noch ein Zückerchen für die Anwesenden im Gepäck. Die 14. DV gastierte dieses Mal im Kinderdorfli Lütisburg.

  

Guido Grütter konnte an seiner ersten Delegiertenversammlung einen gut gefüllten Saal im Kinderdörfli Lütisburg begrüssen. Nach einem eindrücklichen Einblick in die Aufgaben und die Erfolge des Kinderdorfs durch den Gesamtleiter Urs Gasser widmeten sich die  Delegierten und Gäste den Geschäften der Regio Wil zu, welche mit der Genehmigung des Budgets einstimmig bestätigt wurden.

  

Umsetzung Agglomerationsprogramm auf Kurs

  

IMG_5808Seit 2015 sind die Massnahmen des Agglomerationsprogrammes 2. Generation (AP 2. Gen) in der Umsetzung. Eine Übersicht über den Stand erstaunt im ersten Augenblick:

  • Auszahlung Bundesbeiträge per Ende Dezember 2016: CHF 814‘000  (Bei einem Bundesbeitrag von CHF 24 Mio. sind dies lediglich 3%.)
  • Bundesbeiträge zur Auszahlung per Ende Dezember 2017: CHF 600’000
  

In Anbetracht dessen, dass die Massnahmen nicht einfach von heute auf morgen umgesetzt werden können, sondern sorgfältige Planung und zum Teil auch umfassende politische Prozesse durchlaufen müssen, ist die Regio Wil auf einem guten Weg – und absolut im Schweizer Durchschnitt. Das AP 2 Gen. umfasst 220 Infrastrukturmassnahmen zur Umsetzung 2015 – 2018 (inkl. Eigenleistungen). Davon sind 95 in Bearbeitung, 23 bereits abgeschlossen und 17 mit Begründung verworfen oder sistiert worden. Verworfen werden Massnahmen, bei welchen in der Detailplanung festgestellt wurde, dass eine andere Lösung sinnvoller oder die Massnahme nicht mehr notwendig ist. Zusätzlich werden in den Gemeinden, Kantonen und der Regio Wil 26 nicht-infrastrukturelle Massnahmen laufend bearbeitet. Der Bearbeitungsstand wird als erfreulich eingestuft. Es gibt jedoch auch für nächstes Jahr noch sehr viel zu tun.

  

Mit dem Agglomerationsprogramm der 3. Gen. (AP 3.Gen.) warten auch in den darauf folgenden Jahren anspruchsvolle Aufgaben auf die Beteiligten. im 1. Quartal 2018  wird der Prüfbericht vom Bund erwartet. Dieser gibt eine erste Einschätzung wie das AP 3. Gen und seine Wirkung beurteilt wird. Die Umsetzung der Massnahmen der 3. Gen. erfolgt dann ab Mitte 2019. Die Kernelemente des AP 3. Gen. zur Standortentwicklung Region und Stadt Wil (Autobahnausfahrt Wil West, Wil West, sowie Optimierung Verkehrssystem Wil) werden bereits auf unterschiedlichen Stufen vorbereitet. Mit dem ASTRA werden Gespräche geführt, der Gestaltungsplan Wil West und die Konkretisierungen zur Kantonalen Nutzungszone sind im Gange. Auch Themen wie Parkierung und Energie sowie Bildung einer Trägerschaft werden die Projektbeteiligten im Jahr 2018 bearbeiten.

  

Das Profil als Wirtschaftsstandort schärfen

  

Die Regio Wil hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Standort- und Wirtschaftsentwicklung nachhaltig zu steuern. An der Delegiertenversammlung im Herbst 2016 wurde das Konzept zur regionalen Standort- und Wirtschaftsentwicklung der Regio Wil vorgestellt. Im Laufe des Jahres 2017 wurde insbesondere an der Positionierung als Wirtschaftsstandort gearbeitet. Roman Habrik, Präsident der Fachgruppe Mobilität stellte die Erkenntnisse den Anwesenden vor. Eine Analyse aus externen Daten über die Region sowie Unternehmensinterviews zur internen Sicht der Region brachten ein Positionierungsprofil aus Standortqualitäten und Chancenprofil hervor:

  

Profil 2 Regio Wil

  

Basierend auf den Standortqualitäten und dem Chancenprofil ergibt sich für die Regio Wil den Positionierungsfokus auf die Branchen MMAN: Maschinen- und Metallindustrie, Ausbaugewerbe und Nahrungsmittelindustrie. Dabei gilt es insbesondere den grossen Vorteil von Leben und Arbeiten in der Region zu porträtieren. Standortqualitäten wie solide Berufsleute, Kostenvorteile in Lohn- und Produktionskosten, Wohnattraktivität und die ideale Lage als Portal zur Ostschweiz führen im Zusammenhang mit den beiden Leuchttürmen ESP Wil West und Bühler Innovations-Campus zu einer einzigartigen Standortgüte. Diese gilt es zu stärken. Dazu werden im Jahr 2018 Massnahmen zum Aufbau einer Standortidentität, eines Standortmarketings sowie einer Standortorganisation in Angriff genommen.

  

Mit Dorfbesuchen, einer cleveren Mobilität und viel Genuss für eine starke Region

  

Neben den Schwerpunkten des Agglomerationsprogrammes und der Standort- und Wirtschaftsentwicklung beschäftigt die Regio Wil eine Reihe kleinerer Projekte zur Stärkung der Region. Mit der Veranstaltungsreihe ‚Dorfbesuch‘ soll die Vernetzung und der Austausch zu Handlungsansätzen in Bezug auf Herausforderungen in den ländlichen Gemeinden gestärkt werden. Das Motto dahinter: Wissen aus der Region für die Region.

  

Mobilität besteht aus zwei Pfeilern an denen Einfluss genommen werden kann: Infrastruktur und Mobilitätsverhalten. Mit dem Agglomerationsprogramm wird viel in Infrastrukturbauten investiert. Damit diese die gewünschte Wirkung auf das Verkehrssystem entfalten, müssen diese clever eingesetzt werden. Mittels einer Kampagne soll eine clevere Mobilität gefördert werden, um so den grösstmöglichen Effekt mit dem Mitteleinsatz für die Infrastrukturen zu erzielen.

  

Zum Ende der Versammlung konnte den Anwesenden das neuste „Produkt“ der Regio Wil ausgehändigt werden: die Genusskarte. Die Genusskarte ist ein Nachfolgeprodukt der beliebten Freizeitkarte und kann ab sofort bei der Geschäftsstelle und bei den Gemeinden bezogen werden. Für diese Karte – im handlichen Booklet-Format - wurden in den letzten 2 Jahren von der Fachgruppe Kultur, Freizeit und Sport der Regio Wil sorgfältig das Genuss-Angebot der Region zusammengestellt. Dieses reicht von Hofläden über Sinnesorte zu regionalem Handwerk und Brennereien. Aber auch Orte wie Besenbeizen oder einfach zum Innehalten können so einfach in der Region gefunden werden. Ab dem Frühling 2018 soll die Karte auch auf der Regio Wil App verfügbar sein.

 

Mehr Informationen über die Tätigkeiten der Regio Wil sowie auch die DV Unterlagen sind auf der Homepage zu finden. Viel Spass beim stöbern.

  

Die Regio Wil in den Medien:

   
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